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Herkunft |
Nördliches Südamerika (Brasilien, Guyana, Suriname, Französisch-Guayana) |
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Rohdichte |
0,85–1,07 g/cm³ (lufttrocken) |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
Klasse 1–2 – sehr dauerhaft bis dauerhaft |
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Schwindmaß radial |
ca. 0,27 % |
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Schwindmaß tangential |
ca. 0,38 % |
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Holzfarbe |
Schokoladenbraun bis rötlich-braun, heller Splint |
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Holzstruktur |
Zerstreutporig, mittelgroße Poren, Parenchym-Bänder, feine Fladerung |
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Verwendung |
Außenbau, Hafenbau, Terrassen, Parkett, Drechseln, Messergriffe, Kunsthandwerk |
Herkunft & Charakter des Holzes
Wacapou ist ein seltener Tropenbaum, der im nördlichen Südamerika beheimatet ist – vor allem in Brasilien, Guyana, Suriname und Französisch-Guayana. Der botanische Name lautet Vouacapoua americana. Das Holz gilt aufgrund seines begrenzten Vorkommens und der selektiven Nutzung als hochwertig und besonders wertvoll.
Ein Holz mit tiefer Ausstrahlung
Das Kernholz zeigt eine dunkle, schokoladenbraune bis rötlich-braune Färbung, die mit der Zeit weiter nachdunkeln kann. Der helle Splint ist deutlich abgesetzt. Die Struktur ist geprägt von mittelgroßen Poren, feinen Parenchym-Bändern und einer eleganten Federzeichnung, die Wacapou auch im hochwertigen Innenausbau beliebt macht.
Robust und langlebig im Einsatz
Mit einer hohen Dichte und ausgezeichneten natürlichen Dauerhaftigkeit zeigt sich Wacapou extrem robust gegenüber Pilzen, Termiten und Insekten. Es eignet sich ideal für Terrassen, Außenbau und Anwendungen mit direktem Boden- oder Wasserkontakt. Aufgrund seiner Härte erfordert es den Einsatz von Hartmetallwerkzeugen und saubere Verarbeitung.
Quellen: Holz vom Fach, Tropix
